03 FebDie positive Seite von Stress und BurnOut

Leiden Sie unter Belastung von Stress und Druck?
Haben Sie den Verdacht, dass sich Ihr Stresspegel schon außerhalb des Normbereichs bewegt?
Interessieren Sie sich für das Thema BurnOut, weil Sie prüfen, in wie weit Sie selbst betroffen sein könnten?

Dann habe ich eine gute Nachricht für Sie:
Sie  erleben gerade die positive Seite, des eigentlich eher unerwünschten und negativ wirkenden Stress.

Ein Beispiel:
Rosmarie (37 Jahre)  hat mich aufgesucht, weil Sie seit Monaten schlecht schläft, nachts häufig aufwacht und zudem von Rücken- und Kopfschmerz geplagt wird. Sie möchte den Schmerz und ihren schlechten Schlaf nicht einfach länger hinnehmen oder die störenden Symptome mit der Einnahme von Medikamenten betäuben. Rosemarie hat sich dafür entschieden  nach der Ursache für die Belastung und nach einer wirksamen Lösung zu suchen. Anstatt ihre berufliche und private Situation für ihre Probleme verantwortlich zu machen, fragt sie, was sie selbst tun kann, damit sie sich wieder frei, entspannt und gelöst fühlen kann.

Die Fakten:
Schlafstörung und Spannungsschmerzen treten häufig bei übermäßigem, negativem Stress auf – und sind ein wichtiges Frühwarnzeichen zur Erkennung des Burnout Syndroms.  Die unzähligen Veröffentlichungen über Stress und Burnout haben Rosmarie aufmerksam gemacht und schließlich dazu bewegt zu handeln.  Sie hat verstanden, dass es eben nicht „normal“ ist, Schmerz und Belastung einfach auszuhalten und zu leiden. Sie hat sich dazu entschlossen, aktiv zu werden und holt sich Rat und Hilfe.

Und genau hier, finden wir nach meiner Ansicht eine positive Seite des Burnout Syndroms.
Die öffentliche Diskussion schafft Akzeptanz und zeigt den von Stress belasteten Menschen, dass es vielen Anderen ähnlich ergeht. Die vielen Berichte von Betroffenen, die sich in Zeitungen und Internet finden lassen, zeigen den Betroffenen, dass es einen Weg aus dem Hamsterrad gibt und dass es keine Schande ist, sich Hilfe zu holen.

Mein Tipp:
Wenn Sie erkennen,  dass Sie sich zu viel zumuten, zu viel von sich fordern oder zu viele Belastungen aushalten und hinnehmen, ist es der richtige Zeitpunkt aktiv zu werden. Wenn es Ihnen  gelingt, Ihre bisherige Lebenseinstellung und Wertesystem  zu überprüfen, haben Sie bereits einen wichtigen, ersten Schritt für Ihre Gesundheit und Wohlgefühl getan.

Der zweite Schritt: Gute Entspannung
Körper, Geist und Seele brauchen Ausgleich von der Anspannung zur Erholung und Regeneration.
Schon zehn bis fünfzehn Minuten pro Tag genügen, damit Sie eine deutliche Verbesserung fühlen können. (Voraussetzung: regelmäßige Anwendung.

Aber das ist noch nicht Alles:
Gute Entspannung ermöglicht Ihnen den wichtigen Abstand zu Alltagsproblemen zu gewinnen.
Sie haben dadurch die Möglichkeit ihre aktuelle Situation aus einem besseren (eben distanzierten) Blickwinkel zu betrachten und gemäß ihren Vorstellungen und in ihrem ganz persönlichen Tempo zu verändern.

Vorbeugen ist besser als ausbrennen!
Viele Menschen, die täglich unter der negativen Wirkung von Stress oder Druck leiden mussten, haben verstanden, dass der Körper signalisiert, wenn die Seele leidet.
Alles verändert sich! …und wenn Sie bewusst an Ihren gewünschten Veränderungen arbeiten, können Sie auch die positive Seite von BurnOut fühlen!

Ich wünsche Ihnen gute Entspannung und Gelassenheit für Ihre täglichen Herausforderungen.
Besser und besser!

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4 Responses so far.

  1. Joachim sagt:

    Burn-Out ist in den letzten Jahrzehnten zu einer wahren Volkskrankheit mutiert und ist dabei noch verhältnismäßig unerforscht, was vielen Menschen zum Verhängnis wird. Eine Entlastung des Stresses ist definitiv Gold wert und kann durch simple Prozeduren wie Sport oder andere Tätigkeiten, welche von der Arbeit ablenken, vorgebeugt werden.

    Burn Out – Modeerscheinung oder Zivilisationskrankheit? – SPIEGEL TV

  2. Hallo Joachim, nach meiner Auffassung muss bei Burnout nicht unbedingt mehr geforscht, sondern gehandelt werden. Da die Symptome und Krankheitshintergründe sehr individuell und unterschiedlich sind, hat auch die Forschung hier natürliche Grenzen. Meine Anregung daher. Wissen ist nicht alles. Besser: TUN. 😉 Sonnengruß aus dem sonnigen Isartal, besser und besser, Gabriele Bauer

  3. Ich finde es wichtig, dass man sich zuhause eine Ruheoase schafft. Einen Ort wo man entspannen kann, wie z.b. einen bequemen Sessel zum Lesen, oder ein Plätzchen im Garten wo man das zwitschern der Vögel lauschen kann.
    Wenn man dann im Alltag bemüht den Stresspegel nicht ständig zu hoch zu haben, dann sollte man vor dem BurnOut gut bewahrt werden können.

  4. Hi und vielen Dank, für den guten Tipp. Ja, wenn das Leben „rund“ läuft genügt meist ein schönes Plätzchen zum Wohlfühlen. Ganz anders sieht es allerdings aus, wenn draußen das Leben tobt und viele Herausforderungen gleichzeitig auf einen Betroffenen einprasseln. Vielen Menschen fällt das Loslassen verständlicherweise schwer und das macht die eigene Entspannung oft unmöglich. Aber dafür gibts ja Entspannungstherapeuten, wie mich.
    Ich habe mir übrigens gerade auch Deinen schönen Blog angesehen und: ich komme wieder.
    Viele liebe Grüße aus dem Isartal,
    besser und besser,
    Gaba

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