15 FebStarken Gegenwind…

… konnte ich  heute auf dem Blog  psybel scharf und unmissverständlich wahrnehmen.

Im Artikel “ Politischer Druck verängstigt Arbeitgeber“ wurde mein gestriger Blogbeitrag  „Auf der richtigen Fährte“ aufgegriffen und kritisiert. Da es mir leider nicht gelingt, dort einen Kommentar zu hinterlassen, werde ich hier dazu Stellung nehmen.

 Die Kritik im Zitat:
Das müssen recht individuelle Beobachtungen sein. Es soll kein Druck darauf ausgeübt werden, dass Arbeitgeber keinen unangemessenen Druck auf Arbeitnehmer ausüben? Irgendwo ist diese Rücksichtnahme auf Arbeitgeber ja rührend. Das funktioniert aber offensichtlich nicht: 15 Jahre ohne Druck auf die Unternehmen sind genug. Die Rücksichtnahme hat nicht geholfen. Leider ist es nun einmal so, dass die “Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen” erwiesenermaßen der stärkste Motivator für Unternehmer ist, “sich mit psychosozialen Risiken zu befassen”. Der Druck auf Arbeitgeber kann Arbeitnehmern (bzw. ihren Vertretern) zumindest am Anfang helfen, auf Augenhöhe zu einer Zusammenarbeit zu kommen – die dann durchaus ohne Gesetzeskeule konstruktiv weitergeführt werden kann.

http://www.no-burn-out.de/aboutme
Gabriele Bauer (“Entspannungstherapeutin, Heilpraktiker Psych. und Supervisor und Trainer für das UltraMind ESP System”) meint:

Entspannung auf der Alpha-Ebene lässt sich in kurzer Zeit lernen und einfach (weil zeitsparend) in den Alltag integrieren. Sinnliche Erfahrungen erzeugen positive Selbstwahrnehmung und gute Gefühle. Der Vorteil dieser Therapie ist Verbesserung, die sofort spürbar wird.

Kann sein, aber vielleicht gibt es wirksamere Ansätze. Bei einer individuellen Therapie bezahlt ein Betroffener die Entspannungstherapeutin. Den Arbeitsschutz dagegen müssen die Arbeitgeber bezahlen. Verursacht dass Angst und Stress bei Unternehmern?“


Mein Statement:
Ja. meine Betrachtungen sind individuell.
Ebenso individuell, wie die von einem (übrigens ebenso individuell verlaufenden) Burn Out Syndrom betroffenen Menschen.
Und genau so individuell, wie die Arbeitgeber, die ich auch beim Thema Burn Out und Arbeitsbelastung nicht alle über einen Kamm scheren möchte.

Mit meinem Artikel wollte ich für Aufnerksamkeit und gegen jede Form von Druck sensibilisieren.
Aber da der Verfasser den  nächsten Absatz meines Blogbeitrags nicht zitiert hat, lässt sich das Motiv für meine Aussage auf dem psybel-Blog leider nicht erkennen und wirkt dadurch verfälscht.

Ich zitiere mich selbst:

„Nach meiner Beobachtung und Erfahrung im Umgang mit Betroffenen des Burnout Syndroms spielt neben dem Arbeitsklima sehr häufig auch eine persönliche (bereits mitgebrachte) Prädisposition, sowie ganz alltägliche (und häufig unvermeidliche) private Probleme zum Ausbruch einer Stresserkrankung eine entscheidende Rolle.

Viele betroffene Arbeitnehmer haben Angst vor disziplinären Konsequenzen, falls der Arbeitgeber vom Beginn eines Burn Out Syndroms Kenntnis erhält. Durch Verschleiern und Verheimlichenund verschlimmert sich dann die Situation weiter.
Angst und Stress erzeugen weiteren Druck.

Ausgelöst durch harte Gesetze und dem daraus entstehenden harten Konkurrenzdruck entsteht statt der erhofften Akzeptanz in der Öffentlichkeit, dass der Kranke Spott, Hohn oder gar  Mobbing (von Kollegen und/oder Vorgesetzten) ertragen muss.“

Meine Meinung:
Verschiedene Blickwinkel können jede Diskussion bereichern und können neue Einsichten gewähren.
Die Meinung, dass Prävention und Information wichtig und hilfreich ist, teile ich mit dem Verfasser des psybel-Blogs.

Ist aber bereits eine Burn Out Erkrankung erkennbar, lassen sich die Probleme nach meiner Auffassung nicht mit den gleichen Gedanken lösen, durch die sie entstanden sind.

Und dass Druck ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung der Burn Out Erkrankung ist, will hoffentlich niemand ernsthaft bestreiten.

Und noch ein Wort zu dem Thema Kosten:
Ein von BurnOut betroffener Mensch muss häufig die Zeche (in Form von Behandlungskosten) selber tragen.
Das gilt für besondere Leistung von Ärzten, ebenso wie für die Leistung von Heilpraktikern (by the way: es gibt auch Krankenkassen, die Kosten für Heilpraktiker nach der GebüH übernehmen).  In seltenen Fällen haben sich auch bereits Arbeitgeber dazu bereit erklärt, die  Therapiekosten anteilig für ihren Mitarbeiter zu übernehmen, um eine schnelle Genesung zu ermöglichen.

Zu Bedenken möchte ich geben, dass eine individuelle, schnelle aber wirkungsvolle Therapie weitaus weniger Kosten produziert, als eine Behandlung nach Schema F, die zwar lange dauert aber wenig positive Ergebnisse erzielt.
Nach GebüH Ziffer 19.2 berechne ich  für 90 Minuten psychotherapeutische Behandlung 46,– EURO.

Für weiter führende  Information zur Wirkweise meiner Therapie, die auf Entspannung auf der Alpha-Ebene bei beruhigten Gehrinwellenfrequenzen von 10 Hz basiert –  oder auch eine kostenfreie Probestunde,  stehe ich auf Anfrage gerne zur Verfügung.

Information und Aufklärung sind wichtig!
Besser und besser!

Zusatz am 17.02.2012
Dank an den Verfasser vom psybel-Blog, der in seinem Artikel nachträglich die Windstärke etwas verringert und den Gegenwind abgemildert hat.
Besser und besser!

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